Die Geschichte der Feuerwehr

Parade-1100x522Die ersten Feuerwehren gab es schon im alten Rom, in dem es immer wieder zu Bränden kam. allerdings waren diese ersten Ansätze noch sehr einfach. Auch im Mittelalter war das Brandwesen nicht wirklich gut organisiert. es war Aufgabe der Türmer und Nachwächter, bei einem Feuer zu rufen. Als Einsatzmittel gabe es meist nur Leitern und Eimer. Einen wirklichen Durchbruch gab es nach 1848, als in Europa die demokratischen Mitwirkungsforderungen der Bürger lauter wurden und diese Bürger auch merkten, dass sie sich nicht mehr allein auf den Staat verlassen konnten. Es waren vor allem die politisch organisierten Turnvereine, die sich in der Brandbekämpfung engagierten. Viele der damals gegründeten Feuerwehren existieren noch heute. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts verwendete man noch Handpumpen und -Spritzen, manche großen Feuerspritzen wurden mit Pferden oder Ochsen zum Brandherd gezogen, als Sirene diente eine Glocke.

Der Karlsruher Hoftheaterbrand 1847 war die Sternstunde des modernen Feuewehrwesens Erstmals wurde eine bewegliche Handdruckspritze benutzt und man erklomm benachbarte Gebäude um ein Ausbreiten des Brandes zu verhindern. Die ersten solcher Wehren gab es in Heidelberg und Durlach.

Mit der Dampfmaschine konnten zwar einige Spritzen in ihrer Druckkraft verbessert werden, allerdings brauchte es den Verbrennungsmotor, um unabhängig von Pferden und Menschenkraft beim Transport zu werden. Mit dem Aufkommen der Autos und Lastwagen kam es auch zu den ersten Umbauten als Feuerwehrfahrzeuge. Auch die Vorkriegsversion des VW Käfer gab es als Feuerwehrauto.

Die erste Berufsfeuerwehr wurde übrigens Mitte des 17. Jahrhunderts in Wien gegründet was aber damals noch eine Ausnahme darstellte. Die erste deutsche Berufsfeuerwehr gab es in Berlin.

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm man die Unterstellung der Feuerwehren unter den Minister des Inneren, allerdings in den Ländern und nicht mehr als Unterorganisation der Polizei. Die Freiwilligen Feuerwehren sind in der Regel gemeinnützige Vereine, die Rettungsaufgaben des Staates übernehmen. In Deutschland gibt es übrigens 2074 Städte aber nur 100 Berufsfeuerwehren. Die Hauptlast des Rettungswesen liegt auf den Schultern der freiwilligen Helfer.